die heilige birma, die halblanghaarkatze:

eine göttin unter den katzen- die heilige birma

eine sehr beliebte rassekatze

sie gehört zu den sogenannten halblanghaarkatzen


die rassemerkmale:

die birmakatze (auch birma oder heilige birma) ist eine katzenrasse  mit halblangem fell, die zu den halblanghaarkatzen zählt. birmakatzen  sind teilalbinos, sogenannte pointkatzen, mit einem hellen weichen körperfell und dunklen abzeichen (points) an den kühleren körperstellen,  wie ohren, gesicht, schwanz, beine und hoden

die heilige birma ist eine stämmige mittelgroße katze auf kräftigen beinen. 

ihr fell weist eine seidige textur auf, daher ist sie pflegeleicht; sie liebt es aber gebürstet zu werden.

der schwanz hat eine fedrige beschaffenheit.

sie entwickelt eine imposante halskrause, welche sich aber oft erst im 2. - 3. lebensjahr voll entwickelt hat.

der kräftige kopf mit den blauen augen sollte ausgeprägte wangen und eine "römische" nase haben.

ihr besonderes merkmal sind die blauen augen und die blütenweiße färbung der pfoten, die an der rückseite der hinterpfoten  ein  umgedrehtes "v" darstellen, die sogenannte sporen, die nach oben  auslaufen sollen.

birmakatzen gelten als "goldene mitte" zwischen perser- und siamkatzen , was sich auch auf den charakter auswirkt.

sie haben das menschenbezogene und mäßig aktive der siamkatze und ruheliebende sanftmütige von den persern.

sie sind gesellige tiere, die sich allein unwohl fühlt und daher  zumindest zu zweit (auch mit anderen katzenarten) gehalten werden soll.


die herkunft:

angeblich wurde ein pärchen heilige birma 1919 aus dem orient  mitgebracht. auf der schiffsüberfahrt soll jedoch der kater gestorben  sein. vermutlich wurde danach mit siamkatzen und einer kreuzung aus  siam- und perserkatzen weitergezüchtet.

die geschichte:

die anerkennung der heiligen birma als rassekatze erfolgte erstmals  1919 in frankreich. im jahr 1933 wurde in deutschland das erstemal eine  birmakatze offiziell registriert, es handelte sich dabei um einen kater  mit dem namen "timour de madelapur".

im zweiten weltkrieg brach die zucht der heiligen birma fast völlig  zusammen. nach dem ende des weltkrieges wurde vor allem in frankreich weitergezüchtet, später dann auch im restliche europa und in den usa. 

anfangs wurde die birma vor allem in den farben seal-point und  blue-point gezüchtet.; england fügte dann die farben chocolate-point und  lailac-point dazu. inzwischen gibt es auch die farben red-point und  creme-point, sowie die muster tabby und tortie. diese sind allerdings in  den usa erst vor kurzer zeit anerkannt worden.


die okh/siam katze


eine überaus kommunikative katze, 
kuschelbedürftig, edel und zugewandt. 
sie gehört zu den kurzhaarkatzen

   

charakter


die kurzhaarkatzen des siamesischen und orientalischen typs sind sehr lebhaft und unglaublich anhänglich.
sie lieben es ausgiebig zu schmusen und zu kuscheln

in vielen dingen sind sie sogar einem hund ähnlich.
sie sind immer gut gelaunt, apportieren gern
und ausgiebig und brauchen die aufmerksamkeit ihres menschen.



siamkatzen und orientalen sind direkt in ihren wünschen und abneigungen und leicht zu durchschauen, weil sie Ihre gefühle niemals verbergen können. 

wenn sie schlechte laune haben, was selten vorkommt, zeigen sie dies deutlich und ziehen sich zurück. 

meistens aber sind sie gut aufgelegt und ringen um die aufmerksamkeit ihres menschen.

sie sind hochintelligent und kommunikativ, schonungslos extrovertiert, erfinderisch und von endloser geduld im spiel. 



auch das verhalten mehrerer siamesen untereinander, die in einem Haushalt leben ist etwas besonderes. 

nur orientalische katzen zeigen ein so eng verwobenes verhältnis der gruppenmitlglieder zueinander.
gegenseitige körperpflege, fangspiele und balgereien, gemeinsame jagd, vor allem aber enges aneinanderkuscheln gehört dazu. 

siamesen sind sogenannte „stapelkatzen“ ein einziges großes kuschelnest mit vielen köpfchen und pfötchen.



man sollte diese rasse auf keinen fall einzeln halten,  sie würden sich einsam fühlen, 

wenn sie keinen artgenossen zum spielen, kuscheln und stapeln haben.

und nein, auch ein hund reicht nicht aus, um ihre bedürfnisse nach kätzischer gesellschaft zu befriedigen.

 


der körperbau


der körper ist langgestreckt, schlank und muskulös. die beine sind zierlich. 
der Schwanz ist lang und schlank (peitschenförmig). 
der kopf ist keilförmig, der nasenrücken ist lang, die ohren sind groß und spitz. 
die augen sind schräg und mandelförmig. 
das fell liegt eng an, ist kurz, fein, seidig und glänzend. 

die herkunft


die vorfahren der heutigen siamkatzen
stammen aus dem südostasiatischen siam,
dem heutigen thailand, wo sie vor etwa
150–200 Jahren schriftlich erwähnt werden.
das erste siamkatzenpaar gelangte ende des
19. jahrhunderts über englische diplomaten   nach großbritannien und begründete die zucht der rasse in europa.


die orientalisch kurzhaar ist eine katzenrasse

seit 1951 nahm baronin von ullman
 (Roofspringer Cattery, England) 
die entwicklung einer neuen siamkatzen-varietät vor, 
die grüne augen und ein kurzes, einfarbig braunes fell haben sollte. 
nach einigen missglückten zuchtversuchen entstand die orientalisch kurzhaar, die seit 1972 als rasseanerkannt ist. 
die erste echte orientalisch kurzhaar war kastanienbraun. 
diese variante wird als havana bezeichnet.  darüber hinaus bezeichnet man alle katzen 
des siamtyps – unabhängig vom farbschlag – 
als orientalen. 








 

heute sind mehr als die hälfte der nachkommen vollfarbene oder bicolour orientalen, während weniger als ein viertel siamkatzen (also katzen mit abzeichen) sind.