zum preis

da ich es satt habe über den preis zu diskutieren 
und mich rechtfertigen zu müssen!

hier ein beispiel aus dem alltag: 
die meisten von uns haben ein handy. 
richtig? - richtig!
meist ist es das neuste vom neusten.
ein teures der obersten marke muss es sein.
manche lassen es sich vorreservieren. 
andere campen tagelang vor dem laden bevor es rauskommt.

wie lange habt ihr es dann? 
2 jahre bis das neue modell auf den markt kommt.
was kostet so ein gerät? 800 euro? gut; für 2 jahre. 
 
nach Adam Riese und Eva Klein, sind das umgerechnet 
400 euro im  jahr.
 
gehen wir davon aus das eine katze  gute 12 bis 15 jahre alt;
wird wenn nicht noch 18 jahre und älter. 
lassen wir aber die kirche im dorf. 
15 jahre wird im durchschnitt eine katze 
egal ob maine coon, norweger, sibirische waldkatze, birma etc.
wir haben freude und sind glücklich mit einem samtpfötchen
was gibt uns alles ein tier? 
es ist immer für uns da, bei guter und schlechter laune.
wir können mit ihm kuscheln und spielen....
wenn wir traurig sind - kuschelt es sich an. 
wenn wir super stimmung haben, 
teilen wir es auch meist mit unserem tier.

das sind nach der rechnung a 400 euro pro jahr = 6000 euro 
bei 15 jahren katzenleben,wenn wir es in ein handy umrechnen.

da finde ich es doch schon ganz schön dreist, 
einfach nur nach einem preis zu fragen 
oder rumzupöbeln wenn eine katze, 
welche ein lebewesen mit gefühlen ist, 
das liebevoll aufgezogen wird, 
nicht für 50 euro verramscht wird. 
 
wird beim handyhändler oder beim autoverkäufer gepöbelt über den preis? 
bei einem gegenstand ohne gefühle???
selten, denn da wird ein kredit aufgenommen, 
wenn man das objekt seiner begierde haben möchte. 
hohe zinsen gezahlt. 
 
aber ein Lebewesen ist es nicht Wert.
ratenzahlungen möchten auch einige leisten, schön und dann läuft man meist hinter seinen 20 euro monatlich hinterher....

bitte macht euch mal einen kopf darum, wer soviel liebe investiert dem sollte man nicht mit solchen aussagen kommen. 
köpfchen einschalten bringt da vorteile.

den rest über aufzucht, zeitaufwand, freude und sorgen usw möchte ich allen ersparen.
 
wer sich damit befasst hat, weiss darüber bescheid

denn jedes samtpfötchen  kostet nun mal geld 
und 
nicht nur in der aufzucht!
 

......und liebe ist unbezahlbar......


autor unbekannt

catteryhopping

eine rassekatze soll es sein.

die rasse ist ausgesucht.

jetzt geht es auf die suche nach dem richtigen kätzchen.

es ist gut, wenn sie sich verschiedenen kätzchen bei mehreren züchtern ansehen, um ihren liebling zu finden.

zu beachten dabei ist:

in jedem haushalt ist ein individuelles keimmilieu vorhanden an das die katzen gewöhnt sind.

darum bitte nie mehr als einen züchter am tag besuchen.

denn sonst schleppen sie die keime von einer zucht in die andere.

und bitte bei jedem "kätzchenangucken" neue kleidung und auch schuhe anziehen.

ihr flauschbällchen muß sich schon an das keimmilieu in ihrem  haushalt anpassen, da wäre es schlimm, wenn es durch das catteryhopping  schon im vorfeld belastet würde.

wie konntest du nur...

als  ich noch ein kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem  herumtollen und brachte dich zum lachen. du nanntest mich "dein baby",  und, obwohl ich einiges kaputt machte, wurde ich doch deine beste  freundin. 

wann immer ich etwas "anstellte", hobst du mahnend den zeigefinger und sagtest: "wie konntest du nur !?"
 aber schon einen augenblick später warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.
  

als du im studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig zeit für mich. aber ich verstand das immer und spielte mit meinen bällchen. 

ich erinnere mich an all die nächte, in denen ich mich in deinem bett ganz eng an dich schmiegte, und das leben vollkommen schien.  
  

du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die  sonne gemeinsam auf dem balkon. von deinem frühstück gab es für mich immer was vom schinken, "aber nicht zu viel, das ist für katzen  ungesund!"
  

und ich schlief solange, bis du von der arbeit nach hause kamst. 

nach und nach verbrachtest du immer mehr zeit auf der arbeit als mit mir, um "karriere" zu machen. dann warst du so viel weg, um einen menschen-partner kennen zu lernen. ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem liebeskummer, tapste mit meinen pfoten deine tränen vom gesicht. und freute mich, als du endlich "deinen" partner fandest. 

zwar keinen katzenfreund, aber ich respektierte deine wahl. 

ich war glücklich, weil du glücklich warst!
  

dann kamen nacheinander deine kinder zur welt.
 ich teilte die aufregung mit dir. ich war von den süßen kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. aber du und dein partner dachten nur daran, dass ich den kindern schaden, sie gar verletzen  könne. deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen raum ausgesperrt. in dein bett durfte ich schon lange nicht mehr. ich liebte  die kinder und wurde "gefangene der liebe".
  

sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre freundin.
 sie zerrten an meinen ohren, meinem fell, meinem schwanz, hielten sich  auf wackligen beinchen beim laufen lernen an mir fest. sie erforschten meine empfindliche nase mit unbeholfenen fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still. Ich liebte alles an den kindern, besonders ihre berührungen, weil deine so selten wurden. ich war bereit, die kinder notfalls mit meinem leben zu verteidigen. ich war bereit, in ihre bettchen zu schlüpfen, um ihre sorgen und träume anzuhören. und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das motorengeräusch deines autos zu hören, wenn du in unsere auffahrt einbogst.
  

vor langer zeit, als man dich fragte, ob du ein haustier hättest,  zogst du aus deiner tasche ein foto von mir und erzähltest so liebevoll  von  mir. 

die letzten jahre gabst du nur noch ein knappes "ja" zur antwort und wechseltest dann das thema. Ich war früher "deine samtpfote" und bin heute "nur eine katze".
  

dann hattet ihr eine neue karriere-gelegenheit in einer anderen stadt.
 du und deine familie zogen in eine wohnung, in der haustiere nicht erlaubt waren. ein mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu zögern unterschrieben. beide. du hattest für dich und deine  familie eine entscheidung zu finden, die aus deiner sicht bestimmt richtig war. 

obwohl einmal ich mal deine familie war.
  

die autofahrt machte spaß, weil auch die kinder mitfuhren.
 als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der spaß zu ende. es roch nach hunden und nach meinen artgenossen, nach angst und nach desinfektionsmitteln und hoffnungslosigkeit. du fülltest papiere aus und sagtest, dass du wüsstest, dass man ein gutes heim für mich findet. die beiden damen hinter dem schreibtisch zuckten mit den achseln und betrachteten dich merkwürdig. sie verstanden die wirklichkeit, der eine katze über die fünfzehn gegenüberstand. du hattest die finger deiner jüngsten tochter aus meinem fell lösen müssen, während sie weinte und

schrie "nein, nein! nehmt mir meine liebe katze nicht weg!"
  

ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem moment etwas von freundschaft, verantwortung und loyalität vermitteln wolltest.  zum abschied tipptest du leicht auf meinen kopf, vermiedest dabei  tunlichst, mir in die augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine  offen daneben stehende transportbox wieder mitzunehmen. 

du hattest einen  wichtigen termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.
  

kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten damen, du hättest  mit sicherheit schon monate vorher vom umzug gewusst, und somit wäre  zeit gewesen, einen "guten platz" für mich zu finden. sie schüttelten  bedrückt den kopf und fragten leise: "wie konntest du nur?"
  

die damen widmeten sich uns, wann immer es ihre zeit zuließ.
 wir bekamen gute und reichliche mahlzeiten, aber ich verlor meinen appetit schon vor vielen tagen. anfangs hoffte ich unentwegt, dass du  eines tages zurückkommst und mich hier rausholst. wünschte mir, dass  alles nur ein böser traum war und ich eines tages aufwache ... bei dir zu hause... aber du kamst nie. Und wann immer jemand an "meinem"  vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine pfoten durch  jeden möglichen spalt. gab es niemanden, der mich mochte? niemanden, dem  ich all meine liebe, dankbarkeit und zärtliche treue schenken durfte?  die wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen  katzenkindern aufnehmen konnte. unbeachtet, von allen übersehen und  vergessen, zog ich mich in eine ecke zurück, stand nicht mehr auf.
  

eines tages, am nachmittag, hörte ich schritte. man hob mich auf,  trug mich über einen langen korridor, der in einen raum mündete. es war  ein seliger, ruhiger raum. die frau legte mich auf den tisch,  streichelte behutsam über meinen kopf und erklärte mir, dass ich mich  nicht sorgen solle. mein herz schlug voller erwartung auf das, was nun kommen sollte. gleichzeitig hatte ich ein gefühl des loslösens. 

mir, der gefangenen der liebe, gingen die tage aus.
  

ich war mehr um die nette frau besorgt als um mich selbst. ich  erkannte, dass sie an einer last tragen müsse, die tonnen wog. sie band  leicht etwas um meine vorderpfote, während eine träne ihre wange  hinunter kullerte. 

ich schob meinen kopf in ihre hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine liebe zu zeigen. ich spürte einen leichten einstich und eine kühle flüssigkeit, die in mich hinein floss. ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen augen der frau und murmelte: " wie konntest du nur?"
  

möglicherweise verstand sie mein leises miauen, denn sie sagte:

" es tut mir leid!"
 sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr job sei, mir einen besseren platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. einen platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen platz der liebe und des licht`s, der so anders sei als auf  erden. 

mit meinem letzten funken energie öffnete ich weit meine augen und  sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein "wie  konntest du nur?" nicht an sie gerichtet war. 

ich dachte an dich, du mein geliebter mensch.
  

und ich werde immer an dich denken und auf dich warten. mein letzter atemzug ist mein wunsch, dass dir in deinem leben immer diese loyalität wiederfahren möge, die mir verweigert worden war...
  

(dazu einige worte des autors: wenn "wie konntest du nur?" ihnen  tränen in die augen trieb, dann erging es ihnen genauso wie mir, als ich sie schrieb. deshalb ist es ausdrücklich erlaubt, diese geschichte  so oft  wie möglich weiterzugeben, solange es nicht kommerziellen zwecken dient. erklären sie der öffentlichkeit, dass die entscheidung, ein haustier aufzunehmen und in eine familie zu integrieren, wichtig für das ganze leben sein kann. dass man ein haustier nicht einfach aufgeben  darf - und  wenn es schon nicht anders geht, es wenigstens nicht in ein tierheim, sondern in eine liebevolle neue familie geben und sich  dankbar von ihm  verabschieden muss. das tiere unsere liebe und unseren  respekt  verdienen, vielleicht mehr als die meisten menschen ... )          autor unbekannt

die regenbogenbrücke

 

die regenbogen brücke.

eine brücke verbindet den himmel und die erde.

wegen der vielen farben nennt man sie die brücke des regenbogens.

auf dieser seite der brücke liegt ein land mit wiesen, hügeln und saftig grünem gras.

wenn ein geliebtes tier auf der erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen ort. dort gibt es immer zu fressen und zu trinken und es ist warmes schönes frühlingswetter.

die alten und kranken tiere sind wieder jung und gesund. sie spielen den ganzen tag.

es gibt nur eine sache die sie vermissen.

sie sind nicht mir ihren menschen zusammen, die sie auf der erde so geliebt haben.

so rennen und spielen sie jeden tag zusammen, bis eines tages eines plötzlich innehält und aufsieht. die nase bebt, die ohren stellen sich  auf und die augen werden ganz groß! plötzlich rennt es aus der gruppe  heraus und fliegt über das grüne gras.die pfötchen tragen es schneller und schneller.

es hat DICH gesehen.und wenn du und dein spezieller freund sich treffen, nimmst du ihn in deine arme und hältst ihn ganz fest.

dein gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und du schaust endlich wieder in die geliebten augen deines tieres.

dann überschreitet ihr gemeinsam die regenbogenbrücke und werden nie wieder getrennt.

-aus dem englischen übersetzt- autor unbekannt

wie die zeit vergeht...

 Und plötzlich sind sie grau geworden... ohne dass wir es bemerkten...

 Lange haben wir versucht, die kleinen Zeichen zu ignorieren...
 Doch dann ganz plötzlich, fast wie über Nacht... sehen wir ganz deutlich den grauen Schleier, der sich über Fell und Augen gelegt hat... werden vielleicht durch eine Krankheit plötzlich herausgerissen aus dieser unbeschwerten gemeinsamen Zeit... diesem Traum, dass alles einfach immer so bleibt, wie es ist... Eben noch war er doch noch ganz jung gewesen? Waren wir... Die Endlichkeit des Lebens klopft ganz leise an unsere Tür…

 Spätestens dann fangen wir an, unsere Tiere ganz anders anzusehen! Liebevoll streift unser Blick über ihren Körper... auf der Suche nach Bestätigungen für ihr Wohlbefinden... oder etwas, das wir übersehen... beobachten jede kleine Veränderung, jede Appetitlosigkeit macht uns Angst. Und während er so daliegt... und schläft... ganz weit weg ist... weiter, als früher... möchten wir jeden Sonnenstrahl einladen, die müden Glieder zu erwärmen... das Licht bitten, mit seiner unendlichen Kraft jede Faser des geliebten Körpers zu durchströmen... um den Zeitpunkt... Das Unausweichliche... hinauszuzögern... in unendlich weite Ferne.

 Wir gehen die Wege langsamer, als früher... die Berge weichen kleinen Hügeln. Momente, Augenblicke... Für die Ewigkeit?... In Gedanken versunken... ruhen unsere Augen sanft auf seinem Körper, prägen uns jede Kleinigkeit, jede Stelle ein... vergraben die Nase ganz tief in seinem Fell... den Geruch... dieses Gefühl festzuhalten... für die Zeit danach. Jede Zelle unseres Körpers ist so eng mit dem anderen verbunden... verkörpern unser gemeinsames Leben... die vielen Erlebnisse und Erinnerungen… „Immer warst du dabei!“ … und es tut schon fast weh, auch nur daran zu denken, dass der, der da neben uns geht... irgendwann nur noch im Geiste bei uns sein wird...

 Und plötzlich wird uns bewusst, wieviel Zeit wir "verloren"... oder einfach vergeudet haben... Jeder Tag, jede Stunde... gemeinsam... die wir nicht nutzten... Die Jahre sind so schnell vorbei... Die Zeit... so kostbar... Das Leben... Haben wir genug gegeben? Die Zeit mit unseren alten Tieren ist etwas ganz Besonderes! Es ist eine Zeit der Erkenntnisse, die wir durch ihre unendliche Weisheit über uns und über das Leben erfahren! Wir sollten jeden gemeinsamen Tag genießen... solange sie bei uns sind... dankbar und glücklich über jeden weiteren!" (© Sylvia Raßloff)